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PLANLOSE NOTFALLSZENARIEN

13 Oktober 2016
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Hast Du Dir schon einmal überlegt ob die Menschheit auch weitere x-tausend Jahre existieren wird?

Die meisten Menschen meinen dazu: wahrscheinlich schon! Auf die Frage wie sie zu dieser Überzeugung gelangen, ist die Antwort recht einheitlich: Wir haben ja auch schon die letzten x-tausend Jahre überlebt nolvadex online canada.

Und schon sind wir bei einem der gravierendsten Denkfehler der Menschheit. Dem induktiven Denken.

Ein Beispiel welches schon der schottische Philosoph David Hume vor über 100 Jahren benutzt hat, um den induktiven Denkfehler aufzuzeigen.

Eine Gans wird vom Bauern gefüttert. Zu Anfang zögert das Tier und ist sich nicht sicher warum der Bauer es füttert. Irgendwann nach Monaten des täglichen Fütterns, ist sich die Gans sicher, der Bauer meint es zutiefst gut mit mir. Diese Überzeugung wird jeden Tag aufs Neue bestätigt. Bis zum Weihnachtstag, als der Bauer die Gans holt, um sie zu schlachten.

Das induktive Denken begleitet uns im Alltag auf Schritt und Tritt. Ohne würde es gar nicht funktionieren. Wer rechnet denn schon nicht damit, dass sein Herz morgen auch noch schlägt.

Allerdings verleitet es uns auch dazu „blind“ zu werden. Investieren wir an der Börse, sind wir nach einer gewissen Zeit des Erfolges überzeugt dass wir der Börsenüberflieger schlechthin sind. Wir verlieren das gesunde Misstrauen das die Börse abstürzen könnte und beginnen immer Risikoreicher zu investieren.

Es ist als wenn wir im Auto, den Blick nur im Rückspiegel, uns selber den fragwürdigen Trost einreden würden, dass ja die letzten 10 Kilometer auch keine Kurve gekommen ist.

Interessant ist der vorher erwähnte induktive Betrug an uns selber. Menschen die über eine Gewisse Zeit erfolgreich waren, halten sich plötzlich für unfehlbar.

Daraus resultiert, dass gut funktionierende und rentable Unternehmen innert kürzester Zeit Konkurs gehen. Die Inhaber dieser Firmen haben in guten Jahren kaum einen Gedanken daran verschwendet, was wenn es nicht mehr so gut läuft?

Jeder Unternehmer den ich in guten Jahren frage, ob er sich Gedanken gemacht hat, wie weiter wenn es mal nicht mehr so gut läuft, antwortet mit einem bestimmten: klar, regelmässig.

Wenn wir uns solche „Notfallszenarien“ genauer anschauen und das Datum dieser Gedanken eruieren, stellen wir häufig fest, dass dieses bereits fünf bis zehn (oder noch mehr) Jahre zurück liegen.

Was lernen wir daraus? Es ist unabdingbar immer wieder (mindestens einmal jährlich) ein solches Notfallszenario zu überdenken und anzupassen. Ganz nach dem Motto: „Expect the best, plan for the worst…“

Viel Vergnügen beim Überdenken Ihres Notfallszenarios.

Dein Zarko – Dein KundenMAGNET